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Neues von den Tieren in Schönbrunn!
Im Tiergarten Schönbrunn ist immer was los. Wir zeigen dir die coolsten Neuigkeiten!

© Fotos: Tiergarten Schönbrunn


HAPPY END FÜR WASSERSCHWEIN-NACHWUCHS

Klein, borstig und entzückend: Bereits am 1. Dezember haben bei den Wasserschweinen im Tiergarten Schönbrunn drei Jungtiere das Licht der Welt erblickt. Doch die Freude wurde getrübt. Ihre Mutter Nancy ist leider trotz bestmöglicher tiermedizinischer Betreuung nach Problemen bei der Geburt verstorben. „Glücklicherweise sind neugeborene Wasserschweine weit entwickelt und fressen vom ersten Tag an Heu und knabbern Gemüse. Die Tierpfleger haben ihnen außerdem mit der Flasche Ersatznahrung für die Muttermilch gefüttert. Mittlerweile ist das nur mehr einmal am Tag nötig“, erklärt Tiergartendirektorin Dagmar Schratter. Nun sind alle drei Jungtiere über dem Berg, wiegen bereits rund fünf Kilogramm und halten ihren Vater Sam ordentlich auf Trab.
Die Jungtiere sind drei Männchen und haben von ihren Pflegern die Namen Maxi, Midi und Santos bekommen. Auf den ersten Blick sehen die kleinen Wasserschweine wie zu groß geratene Meerschweinchen aus. Kein Wunder, sie sind auch mit den Meerschweinchen verwandt. Schratter: „Mit einer Schulterhöhe von bis zu 50 Zentimetern sind Wasserschweine die größten Nagetiere. Mit Schweinen sind sie nicht näher verwandt.“ Wasserschweine sind in Südamerika heimisch und reine Pflanzenfresser. Sie ernähren sich vor allem von Gras, das sie mit ihren breiten Nagezähnen abweiden. Sie halten sich gerne im Wasser auf und sind hervorragende Schwimmer. Wasserschweine können minutenlang tauchen und besitzen zwischen den Zehen kurze Schwimmhäute. Auch die drei Jungtiere im Tiergarten baden schon gerne.

© Fotos: Tiergarten Schönbrunn/Norbert Potensky

PANDAZWILLINGE SIND HEUTE EIN HALBES JAHR ALT!

Fu Feng und Fu Ban, die Pandazwillinge im Tiergarten Schönbrunn, sind heute ein halbes Jahr alt. Sie spielen schon ausgelassen und klettern geschickt. Und selbst beim Schlafen sind sie jetzt oft zu sehen. Fu Feng schläft mittlerweile gerne gut sichtbar auf der Plattform, während sich ihr Bruder Fu Ban meist lieber in die kuschelige Baumhöhle zurückzieht. Ein- bis zweimal am Tag werden die Jungtiere von Mutter Yang Yang gesäugt. „Sie knabbern auch schon die zarten Blätter vom Bambus, die harten Stangen sehen sie eher als Spielzeug an“, so Tiergartendirektorin Dagmar Schratter.
Zum Spielen haben die Kleinen zusätzlich Bälle zur Verfügung. Aber es ist für sie auch nach wie vor spannend, die Anlage mit den Klettermöglichkeiten und Plattformen zu entdecken. Schratter: „Die Zwillinge klettern gerne hoch hinauf. Die spitzen Krallen geben ihnen dabei sicheren Halt. Purzeln sie dennoch einmal herunter, landen sie auf einer dicken Heuschicht.“ Bis jetzt kennen Fu Feng und Fu Ban nur die Innenanlage und dürfen ihre Mutter noch nicht auf die Außenanlage begleiten. Im Frühling wird es aber soweit sein: Bis dahin müssen sie ihre Kletterfähigkeiten noch etwas verbessern.

© Fotos: Daniel Zupanc

TIERISCHER SCHNEESPASS IN SCHÖNBRUNN

Nicht nur die Kinder freuen sich über den Schnee, sondern auch viele Tiere im Tiergarten Schönbrunn. Bei den Eisbären Lynn und Ranzo verraten die Spuren im Schnee, wie viel Spaß sie derzeit haben. „Unsere Eisbären sind mit ihren fünf Jahren noch jung. Der Schnee lädt sie besonders zum Herumtollen ein. Sie wälzen sich darin und spielen ausgelassen miteinander“, so Tiergartendirektorin Dagmar Schratter. Von Frieren ist natürlich keine Spur. Das dichte, wasserabweisende Fell der Eisbären ist gemeinsam mit einer dicken Fettschicht unter der Haut ein erstklassiger Kälteschutz.

Derzeit ist aber nicht nur Eisbärenwetter, sondern auch Tigerwetter. Die beiden Sibirischen Tiger-Weibchen Kyra und Ina liegen auf der verschneiten Plattform oder toben ausgelassen durch ihr Gehege, das der Schnee über Nacht in eine Winterlandschaft verwandelt hat. Während sich die Zoobesucher in dicke Wintermäntel einpacken müssen, sind die Sibirischen Tiger von Natur aus gut gegen frostige Temperaturen und eisige Winde gerüstet. In ihrer Heimat, Russland und Nordchina, kann es bis zu minus 45 Grad Celsius kalt werden. Eine bis zu fünf Zentimeter dicke Fettschicht an Flanken und Bauch hält sie warm.
Mit dem Winter prima zurecht kommt auch Amur-Leopardin Ida. Nicht nur im Tiergarten sind Tiger und Leoparden Nachbarn, auch im Freiland haben sie ein ähnliches Verbreitungsgebiet. Elegant und fast lautlos schleicht die Leopardin durch den Schnee. Schratter: „Die hoch bedrohten Amur-Leoparden bewohnen die Wälder der Amur-Region Russlands. Sie bekommen ein dichtes Winterfell, dessen Haare bis zu sieben Zentimeter lang sind.“ Ein dichtes Fell schützt auch die Rentiere vor Kälte. Aber sie haben noch eine weitere spannende Anpassung an ihren Lebensraum. „Die Hufe der Rentiere fungieren als Schneeschuhe. Sie können ihre Klauen weit spreizen, um nicht im tiefen Schnee einzusinken“, erklärt Schratter.

Wenn sich Panda-Mutter Yang Yang eine kleine Pause von ihren Zwillingen Fu Feng und Fu Ban gönnt, genießt sie es, im Schnee Bambus zu fressen. Die Kleinen dürfen natürlich noch nicht auf die Außenanlage. Um für die großen Klettergerüste draußen fit zu werden, müssen sie zuerst in der Innenanlage üben. Große Pandas sind in den Bergwäldern im Südwesten Chinas zuhause, wo sie in bis zu 3.400 Metern Höhe leben. Die Roten Pandas im Nachbargehege benötigen gar keine Innenanlage. Sie klettern auf die schneebedeckten Bäume und halten dort ihr Schläfchen. Die Pfoten der Roten und Großen Pandas sind auf der Unterseite mit Fell bedeckt. Das schützt sie vor Kälte und verhindert ein Ausrutschen auf Schnee und Eis.

© Fotos: Daniel Zupanc

SCHÖNBRUNNER CHRISTBAUM ALS LECKERBISSEN FÜR DICKHÄUTER

Elefanten verspeisten Tiroler Fichte der Bundesforste zum Frühstück

Kiloweise feinste Fichten-Zweige standen heute Früh im Tiergarten Schönbrunn am Speiseplan für Elefanten, Nashörner und Co. Genüsslich verspeiste die Schönbrunner Dickhäuter-Familie den Christbaum, der Tage zuvor am Kultur- und Weihnachtsmarkt sowie Neujahrsmarkt Schloß Schönbrunn für eine feierliche Atmosphäre sorgte. Über sechs Wochen lang erfreute das traditionelle Geschenk der Österreichischen Bundesforste im Ehrenhof vor dem Schloss mehr als eine Million Marktgäste. Für die Elefanten war der nadelige Snack heute eine willkommene Abwechslung vom winterlichen Speiseplan.

Bereits um 8 Uhr fällten die Experten des Forstamtes der Stadt Wien im Ehrenhof fachgerecht die aus dem Bundesforstrevier Brixental stammende 18 Meter hohe und 58 Jahre alte Tiroler Fichte. Mittels Keilen, die in den Stamm getrieben wurden, brachten sie das tonnenschwere Prachtstück gekonnt zum Fall. Unter der Aufsicht von Weihnachtsmarkt-Veranstalterin Gabriela Schmidle teilten sie den Baum in maulgerechte Stücke. Das Geäst wurde schließlich per LKW in den nahegelegenen Tiergarten gebracht. Dort ließen sich das kleine Mädchen lqhwa, Mutter Tonga und Schwester Mongu sowie die beiden Elefantenkühe Numbi und Drumbo vergnügt den nadeligen Snack vor Publikum schmecken. Neben dem großen Prachtstück wurden rund 150 weitere kleinere Tannen und Fichten geliefert, an denen unter anderem die Nashörner, Zebras und Wasserbüffel erfreut kauten. „Das Verfüttern des Christbaums ist für mich bereits zu einem liebgewonnen Neujahrsbrauch geworden. Einen besseren Abschluss könnte ich mir für den Weihnachtsmarkt und Neujahrsmarkt Schloß Schönbrunn nicht vorstellen“, so Veranstalterin Gabriela Schmidle freudestrahlend.
15.000 Euro für SOS-Kinderdorf

Zur Tradition geworden ist mittlerweile auch die Unterstützung des SOS-Kinderdorfs seitens des Veranstalters MTS Wien. So wirkt der Kultur- und Weihnachtsmarkt Schloß Schönbrunn auch im neuen Jahr noch positiv nach. Heuer kann Geschäftsführerin Gabriela Schmidle 15.000 Euro an das SOS-Kinderdorf für die Notrufnummer 147 Rat auf Draht übergeben. Die Summe kam dank der Spendenfreudigkeit der Marktgäste, dem Einsatz der Ausstellerinnen und Aussteller, der Eigenspenden von MTS Wien und der großzügigen Unterstützung der Schloß Schönbrunn Kultur- und Betriebsgesellschaft zusammen.

Zusätzlich schmückte das Team vom Weihnachtsmarkt heuer erstmals einen Baum mit den Wünschen von Kindern und Jugendlichen in Not sowie Spendenpaketen. Zahlreiche Marktgäste und der Veranstalter selbst besorgten fleißig liebevoll verpackte Geschenke im Gesamtwert von rund 4.000 Euro. Rechtzeitig für die Bescherung wurden rund 100 festlich verpackte Päckchen an SOS-Kinderdorf-Familien in Wien übergeben. Die Spendenpakete brachten weitere 2.500 Euro unter anderem für Deutschstunden, Hygiene- und Lebensmittelpakte für Familien in Syrien oder einen Wintersporttag ein.

© Fotos: www.weihnachtsmarkt.co.at

PANDA-ZWILLINGE SIND 5 MONATE ALT!

Die Panda-Zwillinge im Tiergarten Schönbrunn werden am Samstag bereits fünf Monate alt. Das Pandahaus ist derzeit der Besucher-Magnet Nummer eins im Zoo. „Wann kann man die Panda-Zwillinge am besten sehen?“ ist die meist gestellte Frage. Die Antwort ist jedoch nicht einfach. „Typisch für Jungtiere haben die Kleinen noch keinen genauen Rhythmus. Ihr Tagesablauf besteht aus Spielen, Gesäugt werden, die Anlage Erkunden und natürlich noch viel Schlafen. Und zum Schlafen ziehen sich die beiden gerne in ihre kuschelige Baumhöhle zurück und sind dann nicht zu sehen“, so Tiergartendirektorin Dagmar Schratter.
Immer ein Auge auf die Jungtiere hat ihre Mutter Yang Yang. Das muss sie auch, denn Fu Feng und Fu Ban erkunden ihre Umgebung ganz neugierig. Sie wagen bereits erste Kletterversuche, spielen mit einem Ball oder knabbern spielerisch an Bambusstangen. Wenn sie zu übermütig werden oder es Zeit zum Säugen ist, trägt Yang Yang sie an der Nackenfalte zu einem geeigneten Platz. Ein bis zwei Mal am Tag werden die Zwillinge gesäugt. Über ihre prächtige Entwicklung freut sich der Tiergarten sehr: Das Männchen Fu Ban wiegt sieben Kilogramm, seine Schwester Fu Feng bereits mehr als neun Kilogramm, was deutlich mehr ist als das Durchschnittsgewicht in diesem Alter.

© Fotos: Daniel Zupanc

PANDA-ZWILLINGE ZEIGEN SICH DEN BESUCHERN

Endlich hat das Warten ein Ende: Die Zwillinge Fu Feng und Fu Ban sind gestern am späten Abend erstmals aus der Baumhöhle herausgekraxelt und haben die Nacht damit verbracht, die Anlage zu erkunden. Am 7. August sind die beiden in einer Wurfbox hinter den Kulissen zur Welt gekommen und wurden in den letzten Wochen in einer nicht einsehbaren Baumhöhle in der Innenanlage von ihrer Mutter Yang Yang großgezogen. „Seit Tagen haben die Kleinen immer wieder neugierig aus der Höhle herausgeschaut. Gestern Abend ist das Weibchen Fu Feng als erste aus der Höhle herausgeklettert. Kurze Zeit später ist ihr das Männchen Fu Ban gefolgt und die Kleinen sind neugierig durch die Innenanlage getapst“, erklärt Tiergartendirektorin Dagmar Schratter.
Derzeit schlafen die Kleinen hinter einem der Baumstämme, aber das kann sich jederzeit ändern. Ihre Mutter Yang Yang lässt sie jedenfalls nicht aus den Augen. Natürlich haben sie die Möglichkeit, sich wieder in die Höhle oder in die Wurfbox zurückzuziehen. Noch benötigen die Jungtiere ja sehr viel Schlaf. Die Zwillinge haben sich prächtig entwickelt. Schratter: „Fu Feng wiegt bereits 8,8 Kilogramm, Fu Ban 6,55 Kilogramm. Der Tierarzt aus China, der sie letzte Woche untersucht hat, war ganz begeistert von ihrem Zustand und vor allem auch von ihren Zähnen.“ Gebrauch machen sie von ihren Zähnen bislang nur, wenn sie sich spielerisch beißen. Bambus steht noch nicht auf ihrem Speiseplan, sondern nur Muttermilch.

© Fotos: Daniel Zupanc, Barbara Feldmann

ERSTMALS NACHWUCHS BEI BEDROHTER AFFENART

Im Jahr 2012 sind die Bärenstummelaffen in das wiedereröffnete Historische Affenhaus im Tiergarten Schönbrunn eingezogen. Seit Freitag gibt es erstmals Nachwuchs. „Das Jungtier ist etwa 400 Gramm schwer und klammert sich an seiner Mutter Kwaku fest. Kwaku kümmert sich fürsorglich und das Kleine trinkt brav. Derzeit schaut alles gut aus“, sagt Tiergartendirektorin Dagmar Schratter. Mit dabei sind noch der Vater Harper und das Weibchen Pam, die Tante des Affenbabys.

Bärenstummelaffen haben ein glänzendes schwarzes Fell. Nur an den Schultern und rund um das Gesicht sind die Haare grau. Der lange Schwanz, der ihnen beim Springen durch die Bäume als Steuerungselement dient, ist weiß gefärbt. Ganz anders sieht das Jungtier aus. Schratter: „Bei der Geburt ist das Fell der Bärenstummelaffen weiß. Erst im Alter von etwa drei Monaten bekommen sie ein schwarzes Fell wie die erwachsenen Tiere.“
Das Verbreitungsgebiet der Bärenstummelaffen ist recht klein. Sie bewohnen die Regenwälder Westafrikas von Gambia bis zur Elfenbeinküste. Diese tagaktiven Affen verbringen ihr Leben in den Wipfeln der Bäume und sind auf Blattnahrung spezialisiert. Bärenstummelaffen stehen als „bedroht“ auf der Roten Liste. Hauptgrund dafür ist, dass die Wälder zunehmend vom Menschen genutzt werden und ihr Lebensraum dadurch verloren geht. Ein großes Problem stellt aber auch die Jagd dar.

Bärenstummelaffen werden nur in wenigen Zoos gehalten. Zuchterfolge gelangen bislang sehr selten. Der Tiergarten Schönbrunn beteiligt sich am Europäischen Erhaltungszuchtprogramm (EEP). Welches Geschlecht das Jungtier hat, konnten die Tierpfleger noch nicht erkennen. Wenn es ein Weibchen ist, soll es den Namen „Marie“ bekommen. Er soll ein Andenken sein, denn genau einen Tag vor der Geburt des Kleinen ist das 20jährige Bärenstummelaffen-Weibchen Marie altersbedingt verstorben.

© Fotos: Daniel Zupanc

NACHWUCHS BEI DEN FAULTIEREN

So herzig und so faul: Im Tiergarten Schönbrunn ist am 18. November ein Zweifingerfaultier zur Welt gekommen. Mama Alberta lässt sich davon wahrlich nicht aus der Ruhe bringen. Sie hat in den letzten Jahren jedes Jahr ein Jungtier bekommen und ist somit eine erfahrene Mutter. Da das Kleine ihren Bauch als Hängematte benutzt und sich im kuscheligen Bauchfell festklammert, sind erst jetzt die ersten Fotos gelungen. „Das Jungtier ist schon geschätzte 20 Zentimeter groß, aber man braucht noch etwas Geduld, um es zu sehen. Immer wieder hebt es sein kleines Köpfchen und man kann die schwarzen Knopfaugen erkennen“, erklärt Tiergartendirektorin Dagmar Schratter.
Während Vater Einstein sein Faultier-Dasein genießt, säugt Alberta ihr Kleines, putzt es und zeigt ihm, wie man Salatblätter knabbert. Mindestens 14 Stunden am Tag döst die Faultierfamilie gemütlich vor sich hin. Im Alter von etwa einem halben Jahr wird das Jungtier anfangen, alleine auf einem Ast zu hängen. Erst dann haben die Tierpfleger die Möglichkeit zu erkennen, ob der Nachwuchs ein Männchen oder ein Weibchen ist. Zweifingerfaultiere sind in den Regenwäldern Südamerikas heimisch. Sie verbringen ihr Leben kopfüber in Bäumen hängend. Die langen, gebogenen Krallen geben ihnen in den Ästen Halt. Ihre Nahrung besteht hauptsächlich aus Blättern, aber auch aus Knospen und Früchten. Die pflanzliche Kost liefert wenig Energie, durch ihre langsame Lebensweise verbrauchen sie aber nicht viel.

© Fotos: Daniel Zupanc

PANDAZWILLINGE SIND „GETAUFT“!

Heute wurden den Panda-Zwillingen, die am 7. August 2016 im Tiergarten Schönbrunn geboren wurden, im Rahmen einer chinesisch-österreichischen Feier offiziell ihre Namen verliehen. Den Namen „Fu Feng“ (Glückliche Phönix) für das Weibchen hat sich der Tiergarten überlegt. Der Name „Fu Ban“ („Glückliche Hälfte“, „Glücklicher Gefährte“) für das Männchen wurde im Zuge einer Abstimmung auf der Internetseite des Zoos gewählt. „Die Namen sind glücksbringend und es ist ein besonderes Zeichen, dass die Zwillinge genau im 45. Jahr der diplomatischen Beziehungen zwischen der Volksrepublik China und Österreich geboren wurden“, sagt der chinesische Botschafter Li Xiaosi.

Die Großen Pandas sind ein Ausdruck der Freundschaft zwischen China und Österreich. Und auch ein Anziehungspunkt für Touristen, wie Vizekanzler und Tourismusminister Reinhold Mitterlehner in seiner Rede unterstreicht: „Heuer hatten wir bereits rund 800.000 Touristen aus China in Österreich, im nächsten Jahr werden wir dann die 1 Million-Grenze überschreiten.“ Die Panda-Zwillinge sorgen für großes Interesse weltweit und auch die Zahl der Ehrengäste bei der heutigen Feier war groß. Die Zwillinge selbst sind der Feier natürlich fern geblieben. „Auf den Kameraaufnahmen habe ich gerade gesehen, dass sie miteinander spielen“, verrät Tiergartendirektorin Dagmar Schratter.
Die häufigste Frage aller Pandafans lautet natürlich, wann man die Zwillinge live sehen kann. „Die Jungtiere sind in einer Baumhöhle in der Innenanlage, die nicht einsehbar ist. Sobald die beiden groß genug sind, werden sie in der Anlage unterwegs und zu sehen sein“, erklärt Schratter. Ende des Jahres könnte es so weit sein. Die Jungtiere entwickeln sich prächtig. Vorgestern wurden sie wieder abgewogen. „Das Weibchen hat bereits 6,02 kg, das Männchen ist 5,28 kg schwer. Das ist eine beachtliche Entwicklung, wenn man bedenkt, dass sie mit etwa 100 g zur Welt gekommen sind“, erklärt Zoologin Eveline Dungl.

„Panda-Familienfest“ am 27. November
Mit einem bunten Familienfest werden die Panda-Zwillinge am kommenden Sonntag, den 27. November gebührend gefeiert. Ab 9.00 Uhr gibt es jede Menge Programm für kleine und große Panda-Fans in der Tiergarten ORANG.erie. Kinder können basteln und sich als Pandas schminken lassen. Die Panda-Pfleger beantworten alle Fragen rund um die Pandas im Tiergarten und ihre bedrohten Verwandten im Freiland. Auch Robert Steiner und Kater Kurt sind Panda-Fans. Sie stehen um 11.30 Uhr und um 14.30 Uhr auf der Bühne und geben im Anschluss Autogramme.

© Fotos: Tiergarten Schönbrunn

PANDAZWILLINGE WERDEN FU FENG UND FU BAN HEISSEN

Die Namenswahl ist entschieden. Rund 12.000 Fans der Schönbrunner Pandazwillinge haben in den vergangenen zwei Wochen auf der Internetseite des Zoos abgestimmt. Fast die Hälfte der Stimmen (48,3 Prozent) ging an den chinesischen Namen Fu Ban, der übersetzt "glücklicher Gefährte, glückliche Hälfte" bedeutet und sich auf die Tatsache bezieht, dass es Zwillinge sind. An die zweite Stelle kam mit 29,1 Prozent Fu Lin, die Kurzform des chinesischen Fabelwesens Quilin. Fu Xiong (Glücklicher Bär) erhielt 22,6 Prozent. Für das Weibchen hat der Tiergarten den Namen Fu Feng ausgesucht. „Feng steht für Phönix und bildet in der chinesischen Mythologie gemeinsam mit dem Drachen (Long) das kaiserliche Paar. Nachdem wir unserem ersten Jungtier den Namen Fu Long gegeben haben, haben wir Fu Feng als Namen für ein weibliches Jungtier schon immer im Hinterkopf gehabt“, so Tiergartendirektorin Dagmar Schratter.
Am 23. November erhalten die Pandazwillinge, die am kommenden Montag drei Monate alt werden, ihren Namen offiziell bei einer Namensgebungszeremonie. Außerdem gibt es ein großes Familienfest am 27. November. Mittlerweile sind die Pandazwillinge bereits gewogen worden, während die Pandamutter für kurze Zeit in die Außenanlage gegangen ist. Das Weibchen wog 4,26 Kilogramm, das Männchen 3,97. Schratter: „Das ist ein tolles Gewicht. Vergleicht man es mit den anderen Jungtieren, die bei uns geboren wurden, sind sie genau im Mittelfeld. Fu Long wog im selben Alter etwas weniger, unser zweiter Nachwuchs Fu Hu und der dritte Fu Bao waren geringfügig schwerer.“ Nach dem Wiegen wurden die Zwillinge natürlich sofort wieder zurück in die Baumhöhle in der Innenanlage gebracht. Wann sich die Zwillinge den Besuchern zeigen werden, entscheiden Yang Yang oder sie selbst. Gegen Ende des Jahres werden sie wahrscheinlich groß genug sein, um aus der Baumhöhle zu klettern.

© Fotos: Tiergarten Schönbrunn
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