Inhalt der Seite
M wie Melone
Weil Melonen so besonders saftig sind, sind sie fruchtige Erfrischungen für den Sommer.

Gemüsige Verwandtschaft

Süß und fruchtig im Geschmack, sind Melonen ein herrlicher Obstgenuss! Die Pflanze zählt genau genommen aber zum Gemüse, sie ist ein einjähriges Kürbisgewächs, das heißt, sie muss jedes Jahr neu angebaut werden. Melonen stammen ursprünglich aus Afrika, werden heute aber weltweit überall dort angebaut, wo es warm und sonnig ist. Man unterscheidet hauptsächlich zwischen den Wassermelonen und den Zuckermelonen mit über 100 verschiedenen Sorten.

Alles Wissenswerte über Melonen!

Rund und saftig

Gekühlte Melonenstücke sind an einem heißen Sommertag ein guter Durstlöscher. Kein Wunder, die Wassermelone besteht zu 95% aus Wasser, daher also auch der Name. Zuckermelonen haben vergleichsweise eher festes Fruchtfleisch, das umso weicher wird, je reifer die Frucht ist. Bei den Wassermelonen sind die Kerne im ganzen Fruchtfleisch verteilt, während sich die Zuckermelonenkerne alle in der Fruchtmitte befinden.

Kann man die Kerne essen?

Auch die Melonenkerne sind grundsätzlich essbar, jedoch sollte man sie in Maßen zu sich nehmen! Sowohl die der Wasser- als auch die der Zuckermelone. In Asien isst man die Melonenkerne gerne als Knabberei: Sie werden getrocknet und geröstet, wie bei uns etwa die Kürbiskerne.

Rekord: Grösste Wassermelone

Die größte Wassermelone der Welt wurde 2013 von Chris Kent in den USA geerntet. Mit einem Gewicht von 159 kg war sie so schwer wie zwei erwachsene Männer.
K wie Kirschen
Im Juni werden bei uns die Kirschen reif. Wir erzählen dir alles über die kleine runde Frucht!

Kirschen begeistern weltweit

Kirschen sind ein tolles Naschobst, sie eignen sich aber auch bestens zur Herstellung von Marmelade, Kompott oder Saft und finden zum Beispiel Verwendung in Fruchtjoghurt, Eis, Kuchen und Torten. Köstlich sind nicht nur ihre Früchte, auch ihre Blüten im Frühling sind wunderschön anzusehen! In Japan bewundern zur jährlichen Hanami-Saison Tausende Besucher die in Blüte stehenden Kirschbäume. Und im US-Bundesstaat Michigan gibt es jedes Jahr das National Cherry Festival mit vielen sportlichen und kulinarischen Wettbewerben rund um die Kirsche.

Alles Wissenswerte über Kirschen!

Erntezeit

Im Sommer werden bei uns in Österreich viele Früchte reif. Als eine der ersten Obstsorten vom Baum werden jetzt bei uns die Kirschen geerntet. Die kleinen Früchte schmecken nicht nur besonders gut, sie haben auch viele wertvolle Inhaltsstoffe. Dazu gehören Zink, Magnesium und Vitamin C.

Kirschen sind ein recht druckempfindliches Obst

Am besten genießt du sie ganz frisch. Im Kühlschrank halten sie ein paar Tage. Lege sie nebeneinander auf, sodass sie nicht aufeinanderdrücken, etwa auf einem Tablett.

Rekord: Kirschkern-Weitspucken

Die Weltmeisterschaft im Kirschkern- Weitspucken wird seit 1974 jährlich im Ort Düren in Deutschland ausgetragen. Der Rekord liegt bei 22,52 Metern! So lange sind etwa 5 Autos hintereinander.
S wie Spargel
Im Frühjahr beginnt die Spargelzeit. Das lange, dünne Gemüse wächst bei uns vor allem in der Region Marchfeld.

Spargelsaison

Die Haupt-Spargelernte in Österreich findet im Mai und Juni statt. Spargel wird am besten ganz frisch gegessen, er hält sich nur wenige Tage. In den anderen Monaten kann man höchstens auf in Gläser eingelegten Spargel zurückgreifen.

Alles Wissenswerte über Spargel!

Besonderes Frühjahrsgemüse

Spargel ist ein richtiges Kraftpaket! Er steckt voller guter Nährstoffe wie Vitamine und Mineralstoffe und enthält die Aminosäure Asparagin, die im Körper die Nierentätigkeit anregt.

Wieso wird Spargel gestochen?

Das Ernten von weißem Spargel nennt man Stechen. Dabei geht der Spargelstecher durch die Reihen am Feld und schaut, wo sich die Erde leicht hebt – dort verbirgt sich eine weiße Spargelstange. Er gräbt die Stange frei und trennt sie mit dem Spargelmesser in 25 bis 30 Zentimeter Tiefe ab. Diese Arbeit muss händisch erledigt werden, da nicht alle Spargelstangen gleichzeitig reif sind und Maschinen das Gemüse beschädigen würden.

Rekord: Schnell wachsendes Gemüse

Spargel wächst sehr schnell. Bei guten Wetterverhältnissen – sonnig mit Tageswerten um die 18 Grad – kann ein Trieb pro Stunde 7 mm wachsen. Das ist in etwa so viel wie die Länge eines Langkorn-Reiskorns.
E wie Ei
Eier schmecken nicht nur zum Frühstück hervorragend sondern sind auch Bestandteil von vielen anderen Speisen.

Ei, wie köstlich

Hühnereier können weiß oder braun sein. Welche der beiden Farben die Eierschale hat, das hängt von der Hühnerrasse ab. Es stimmt also nicht, wie oft angenommen, dass weiße Hühner weiße Eier legen und braune Hühner braune! Ein Hühnerei wiegt etwa zwischen 50 und 70 Gramm. Für den Verkauf wird die Gewichtsklasse von S (Klein) bis XL (Sehr groß) angegeben.

Alles Wissenswerte über das Ei!

Eierfakten

Das Ei reift im Bauch des Huhnes, dieser Prozess dauert rund 24 Stunden. Durchschnittlich legt ein Huhn pro Jahr 200 Eier.

So viele Eier essen wir

235 Hühnereier isst jeder Österreicher pro Jahr! Der Großteil kommt aber nicht als Spiegelei oder Eierspeise auf den Teller, sondern versteckt sich als Zutat in vielen Speisen wie etwa Kuchen, Keksen oder Nudeln.

Rekord: Die grössten Eier...

...legt der Strauß, seine Eier wiegen fast zwei Kilogramm und damit so viel wie 24 Hühnereier! Da ginge sich wohl Eierspeise für eine ganze Fußballmannschaft aus!
K wie Kakao
Von der tropischen Frucht bis zum köstlichen braunen Pulver.

Alles rund um den Kakaobaum

Der immergrüne Kakaobaum kann 12 Meter hoch werden. Um ihn leichter abernten zu können, wird er auf den großen Plantagen meist auf etwa 4 Meter gestutzt. Zwei Mal im Jahr trägt der Baum an die 50 Früchte, sie wachsen direkt am Stamm. Die ovalen Früchte sind je nach Sorte grün, gelb oder bräunlich rot, bis zu 30 cm lang und knapp ½ kg schwer. Innen enthält so eine Frucht weißes, süßes Fruchtfleisch und an die 50 Samen: die Kakaobohnen. Eine Bohne wiegt nur etwa 2 Gramm und ist höchstens 4 cm lang.

Alles Wissenswerte über Kakao!

Ernte

Mit Hilfe von großen Messern werden die reifen Kakaofrüchte vom Baum getrennt und aufgeschlagen. Dann werden die Bohnen herausgelöst und aufgelegt.

Was ist UTZ?

Auf manchen Kakaoprodukten findest du das UTZ-Gütesiegel. UTZ ist ein Programm für nachhaltigen Anbau. Der Begriff „utz“ stammt aus einer Maya-Sprache und bedeutet „gut“. UTZ unterstützt die Kakaobauern dabei, gut, fair und naturschonend zu wirtschaften.

Woher kommt der Begriff "Kakao"?

Das Wort Kakao stammt vom Volk der Azteken in Mittelamerika, die schon vor Jahrhunderten Kakao anbauten und daraus das Getränk „Cacahuatl“ bzw. „Chocolatl“ zubereiteten. Es war allerdings nicht süß wie Trinkkakao heute, sondern eine Mischung aus Kakao, Wasser, Vanille, Pfeffer und Salz.
Z wie Zitrone
Die erfrischende Zitrusfrucht kommt beim Kochen, Backen und in Getränken zum Einsatz.

Säuerliches Früchtchen

Die Zitrone ist die Frucht des immergrünen Zitronenbaumes, der das ganze Jahr über Früchte trägt. Sie gedeiht in warmen Gebieten wie den Ländern rund ums Mittelmeer. Beim Anbau für den Verkauf wird vier Mal im Jahr geerntet. Der frische, saure Geschmack der Zitrone passt sowohl zu süßen als auch zu salzigen Speisen und Getränken. Von unbehandelten Bio-Zitronen kann man bis auf die Kerne alles verwenden. Saft und Schale der Zitronen enthalten viel Vitamin C und sind daher besonders jetzt im Winter gut für unser Immunsystem.

Alles Wissenswerte über Zitronen!

Auch grüne Zitronen sind reif!

Als typische Zitronenfarbe wird immer Gelb genannt, dabei sind Zitronen auch oft grün, wobei das nicht bedeutet, dass sie unreif wären! Am Baum wachsen nämlich alle Zitronen grün. Eine gelbe Färbung bekommen dann jene Früchte, die zur Haupterntezeit starken Temperaturunterschieden zwischen Tag und Nacht ausgesetzt sind. Ein typisches Zeichen für die Reife einer Zitrone ist übrigens eine glänzende Schale.

Sauer macht lustig – stimmt das?

Das Sprichwort „Sauer macht lustig“ ist schon ein paar hundert Jahre alt, und damals hieß es eigentlich „gelüstig“. Gemeint war, dass saure Lebensmittel den Appetit anregen, und das stimmt tatsächlich.

Rekord: Weltgrösste Zitrone

Die größte Zitrone wurde 2003 von Aharon Shemoel in Israel gepflückt. Sie wog 5,3 Kilo. So viel wiegen rund 50 Stück herkömmliche Zitronen!
H wie Honig
Gerade zur Winterzeit verwenden wir den köstlichen Bienenhonig gerne für Tee und süße Bäckereien.

Das flüssige Gold

In früheren Zeiten, bevor die Herstellung von Zucker aus der Zuckerrübe bekannt war, war Honig das einzige Süßungsmittel. Heute essen wir Honig vor allem als Brotaufstrich, verfeinern damit Getränke oder verwenden ihn als Backzutat, z. B. in den jetzt zu Weihnachten beliebten Lebkuchen. Honig besteht je nach Sorte aus etwa 80 % Zucker, 16 % Wasser und 4 % Mineralstoffen, Vitaminen und Enzymen. Auch winzige Wachsteilchen aus den Waben sind in sehr geringen Mengen enthalten.

Alles Wissenswerte über Honig!

So wird Honig gemacht

Der Imker oder Bienenzüchter gibt Wachsplatten in Holzkästen, an denen die Bienen Waben aufbauen. Die Bienen fliegen zu Blüten, sammeln süßen Nektar und übergeben ihn im Bienenstock anderen Bienen. Anschließend werden von den Bienen körpereigene Stoffe hinzugefügt – so wird aus Nektar Honig. Der wird in die Waben eingelagert. Zu guter Letzt gibt der Imker die vollen Waben in eine Schleudermaschine, damit der fertige Honig herausfließen und in Gläser gefüllt werden kann.

Erstaunliche Honigfakten

• Ein Bienenvolk mit rund 10.000 Bienen erzeugt ungefähr 15 Kilogramm Honig pro Jahr.
• Für 1 kg Honig müssen von den Bienen ca. 2 Millionen Blüten besucht werden.
• Jeder Österreicher isst durchschnittlich 1,2 kg Honig pro Jahr.

Rekord: Weltgrösstes Lebkuchenhaus

Das zuckersüße Gebäude stand nicht im Märchenwald von Hänsel und Gretel, sondern 2013 in der Stadt Bryan in Texas, USA. Das 6,5 Meter hohe Haus bestand aus 1.000 Kubikmetern echtem Lebkuchen!
P wie Pasta
Spaghetti kennt jeder. Aber warum nennt man sie Pasta, und welche italienischen Nudelsorten gibt es eigentlich noch?

Pasta passt immer

Mit dem italienischen Begriff Pasta werden Teigwaren wie zum Beispiel Spaghetti, Penne oder Ravioli bezeichnet. Es handelt sich also um Nudeln in den verschiedensten Formen nach italienischem Rezept. Um die 300 verschiedene Pastasorten gibt es – lange Pasta wie Spaghetti, kurze Pasta wie Makkaroni und gefüllte Pasta wie Tortellini. Dass Nudeln eine italienische Erfindung sind, ist übrigens nicht so ganz richtig, denn auch in anderen Ländern wie etwa China haben Nudelgerichte eine lange Tradition.

Alles Wissenswerte über Pasta!

Herstellung

Die klassische Pasta besteht aus den einfachen Zutaten Weizengrieß bzw. Mehl und Wasser. Manchmal kommt auch noch Ei dazu. Daraus wird der Pastateig geknetet, ausgerollt und in Form gebracht. Getrocknet ist die Pasta dann viele Monate lang haltbar, und sie wird in gesalzenem Wasser wieder weichgekocht.

Rekord: Längste Röhrennudel

Die längste Röhrennudel der Welt wurde in einem Restaurant in Berlin gefertigt: Über zwei Stunden lang lief die Pastamaschine, bis die 226,20 Meter lange und knapp 9 Kilogramm schwere Röhrennudel fertig war.
W wie Weintraube
Weintrauben sind Herbstfrüchte und werden frisch in unseren Weinbergen geerntet.

Süss und saftig

Weintrauben, die wir als Obst verspeisen, werden auch Tafeltrauben genannt. Es gibt viele verschiedene Sorten, die sich durch ihre Farbe – von Weiß über Gelb und Rot bis Blau – und ihren Geschmack unterscheiden. Tafeltrauben haben außerdem eine dünne Schale. Die Sorten, die für die Herstellung von Wein genutzt werden, bezeichnet man als Keltertrauben. Sie sind eher dickschalig. Die einzelnen Früchte sind 0,5 cm bis 2 cm groß und kugelrund bis oval geformt.

Alles Wissenswerte über Weintrauben!

Eine Beere namens Traube

Weintrauben gehören eigentlich zum Beerenobst! Benannt sind sie aber nach ihrem Wuchs: Die Weinbeeren hängen traubenförmig an einer Rispe. So kommt es, dass wir auch die einzelne Frucht Traube nennen. Die ganze Pflanze samt Stängel und Blättern nennt man Weinrebe. Sie ist eine Kletterpflanze.

Mit Kern oder kernlos

Die kleinen Kerne der Weintrauben kann man mitessen, sie sind sogar gut für die Verdauung. Allerdings schmecken sie beim Draufbeißen manchmal ein wenig bitter. Wer das nicht möchte, greift einfach zu einer kernlosen Sorte wie z. B. Sultana.

Rekord: 3,30 Kilogramm...

...schwer war die Riesentraube, die der Winzer Julius Steiner und seine Frau Mariella im August 2017 in Podersdorf im Burgenland geerntet haben. Ganz schön groß!
Z wie Zwetschke
Die fruchtig süße Zwetschke gehört zu den Pflaumenarten und ist Zutat für viele Süßspeisen.

Dunkle Frucht mit viel Geschmack

Zwetschken gehören zur großen Pflaumenfamilie, in der es an die 2000 Sorten gibt. Die kleinen, eiförmigen Früchte schmecken, wenn sie reif sind, sehr süß. Ihre Schale ist dunkelblau bis violett und ihr Fruchtfleisch hell bis kräftig gelb. Es lässt sich bei den meisten Sorten gut vom Stein lösen. Stein nennt man den Kern der Zwetschke, die Früchte zählen somit zum Steinobst.

Alles Wissenswerte über Zwetschken!

Lasse dir Zwetschken schmecken!

Zwetschken sind gekühlt etwa eine Woche haltbar. Aus ihnen kann man viele Köstlichkeiten herstellen wie etwa Kuchen, Zwetschkenröster, Zwetschkenknödel oder Powidl. Beliebt sind Zwetschken auch in getrockneter Form, als Dörrzwetschken sind sie noch süßer, weil sie während des Trocknens noch Fruchtzucker bilden. Zwetschken regen auch die Verdauung an und versorgen uns mit Kalzium, Kalium, Eisen, Vitaminen und Ballaststoffen.

Hast du das gewusst?

Manchmal haben Zwetschken einen weißen Schimmer. Das Weiß, das die blaue Haut der Zwetschken überzieht, nennt man Reif. Er entsteht ganz natürlich durch Kondenswasser und schützt die Früchte vor dem Austrocknen. Der Reif ist also etwas Gutes und gilt sogar als Zeichen für Frische.

Rekord: Zwetschkenknödel-Wettessen

Ein großes Spektakel ist das jährliche Zwetschkenknödelwettessen im tschechischen Trnkobraní. Der Rekordhalter verspeiste dort unglaubliche 161 Knödel!
M wie Marillen
Reife Marillen sind weich und saftig. Erfahre, warum sie dennoch als Steinobst gelten.

Sonnenfrüchte

Wenn Marillen genug Sonne bekommen haben, schmecken sie süß und sind saftig. Sie haben dann neben der Süße einen leicht säuerlichen, erfrischenden Geschmack. Je nach Sorte können Marillen eher flach oder rundlich sein und eine glatte oder samtige Schale haben. Ihr Fruchtfleisch ist weißlich, gelb oder tieforange. Auch die Farbe der Schale reicht von Gelb bis Orange mit roten Bäckchen, Punkten oder Flecken. Typisch für alle Marillen ist die Naht, die die Frucht in zwei Hälften teilt.

Alles Wissenswerte über Marillen!

Wie magst du Marillen am liebsten?

Werden Marillen nicht gleich gegessen, kann man sie auch gut ein paar Tage im Kühlschrank aufbewahren. Die Früchte eignen sich besonders gut zum Einkochen als Marmelade, für Kompott und Röster. Auch in der österreichischen Mehlspeisküche finden sich viele Rezepte mit Marillen, denke an Marillenkuchen und Marillenknödel.

Was sind eigentlich Aprikosen?

Bestimmt hast du schon einmal den Begriff „Aprikose“ gehört. Aber lasse dich nicht in die Irre führen, es handelt sich dabei nicht um eine eigene Sorte, sondern tatsächlich um ein und dieselbe Frucht: Was in Österreich Marille heißt, nennt man in Deutschland Aprikose.

Hast du das gewusst?

Marillen gehören zum Steinobst. Steinobst ist der Überbegriff für Früchte, die im Inneren einen harten, holzigen Kern haben, der meist von saftigem, süßem Fruchtfleisch umgeben ist. Diesen harten Kern nennt man Stein, in ihm befinden sich die Samen. Zum Steinobst zählen neben der Marille viele andere heimische Baumfrüchte wie Pfirsiche, Kirschen, Zwetschken und Weichseln. Aber auch Mangos und Oliven sind Steinfrüchte.
E wie Erdbeeren
Jetzt ist Erdbeerzeit! Im Frühsommer werden die roten Früchte bei uns geerntet und schmecken besonders gut.

Freches Früchtchen

Mit ihrem Namen führt und die Erdbeere in die Irre! Denn sie ist genau genommen gar keine Beere, sondern eine Sammelnussfrucht: Auf ihrer Oberfläche sitzen viele winzige Nüsschen. Die kleinen, gelb-braunen Pünktchen, mit denen die Erdbeere gesprenkelt ist, das sind die Mini-Nüsse, welche die eigentlichen Früchte der Erdbeerpflanze sind. Das süße Fruchtfleisch hält diese Nüsschen zusammen. Als Obst zählt die Erdbeere aber trotzdem zu den Beeren.

Alles Wissenswerte über Erdbeeren!

Erdbeeren aufbewahren und vorbereiten!

Erdbeeren werden am besten rasch verspeist, denn die roten Früchtchen verderben sehr schnell. Auch im Kühlschrank solltest du sie nicht länger als zwei Tage aufbewahren.

So schmecken Erdbeeren am besten:

Die Früchte vor dem Essen waschen und erst danach die grünen Kelchblätter zupfen oder abschneiden, sonst wird viel Aroma weggespült, und der Geschmack geht verloren.

Die Erdbeere wird auch Ananas genannt!

Die bei uns angebotene Erdbeere hat ihren Ursprung in Südamerika und wurde in Europa erst vor rund 300 Jahren unter dem Namen Fragaria Ananassa bekannt. Sie war eine exotische Frucht, und man nannte sie Ananas. Erst später bekam sie den Namen Gartenerdbeere. Heute gibt es über 600 Zuchtsorten von Erdbeeren in verschiedenen Größen, Formen und Rottönen.

Rekord: Die grösste Erdbeere der Welt...

...erntete Koji Nakao aus Japan. Diese Erdbeere wog 250 Gramm. So schwer ist sonst eine ganze Tasse, wie sie im Supermarkt gekauft wird.
R wie Radieschen
Knackig und erfrischend. Radieschen haben von Frühling bis Herbst Saison!

Klein, aber oho!

Radieschen gehören zum Knollengemüse, sie sind verwandt mit Rettich und Kohlrabi. Radieschen sind rund, außen rot und innen weiß und zwischen 2 und 6 cm groß. Manche Gärtner pflanzen auch besondere Sorten, zum Beispiel mit weißer, gelber oder violetter Schale oder in länglicher Form.

Alles Wissenswerte über Radieschen!

Die Würze macht es aus!

Ihren typischen, leicht scharfen Geschmack erhalten Radieschen durch die Senföle, die unter der Schale enthalten sind. Mit der Schärfe schützt sich das Radieschen eigentlich gegen Fressfeinde, beim Menschen erreicht es damit genau das Gegenteil: Gerade wegen des würzigen Geschmacks lassen wir uns die kleine Knolle so gerne schmecken.

Lieber roh oder gekocht?

Gegessen werden Radieschen meist roh: als Ganzes, in Scheiben oder geraspelt, auf dem Butterbrot oder in Salaten und Aufstrichen. Sie lassen sich aber auch kochen und für Saucen, Suppen oder als Beilage verwenden, wobei sie beim Garen ihre Schärfe verlieren.

Radieschen richtig lagern

Ganz frisch sind Radieschen am knackigsten und geschmackvollsten. In ein feuchtes Tuch gewickelt, halten sie im Kühlschrank gut fünf Tage. Schneide ihre Blätter vorher ungefähr einen Fingerbreit über der Knolle ab, sie entziehen der Knolle nämlich Wasser, und das Gemüse wird welk und weich. Leicht schrumpelige Radieschen werden wieder frisch, wenn man sie vor dem Essen 30 Minuten in kaltes Wasser legt.

Rekord: Das längste Radieschenbrot...

...gab es 2016 beim Radieschenfest in Hall in Tirol. Es war 7 Meter lang! Das Radieschenfest wird hier jährlich gefeiert, da in Nordtirol 60 Prozent aller österreichischen Radieschen angebaut werden.
K wie Kräuter
Mit frischen Kräutern bringst du Würze ins Essen und gibst deinen Speisen einen besonderen Geschmack und Duft.

Raffiniert kochen mit Kräutern

Kräuter, die zum Würzen und Verzieren von Speisen verwendet werden, nennt man auch Küchenkräuter. Dazu zählen Basilikum, Petersilie, Oregano, Salbei, Schnittlauch, Pfefferminze, Dille, Majoran, Kerbel und noch einige mehr.

Alles Wissenswerte über Kräuter!

Blätter, Blüten, Stängel

Welche Teile eines Krautes verwendet werden, ist verschieden. Meist sind es die Blätter, die vorsichtig abgezupft werden. Aber auch manche Stängel stecken voller Aroma, etwa die von Koriander, Dille und Basilikum. Hacke sie ganz fein! Von vielen Kräutern kann man auch die Blüten essen, manchmal schmecken sie sogar besonders intensiv. Probiere einmal die Blüten von Oregano oder Kapuzinerkresse.

Zum richtigen Zeitpunkt würzen

Bei den meisten Kräutern ist der Geschmack am stärksten, wenn sie nicht erhitzt werden. Petersilie und Estragon etwa sind sehr empfindlich, ihr Geschmack verfliegt schnell. Deshalb sollte man sie beim Kochen erst am Garzeitende in den Topf geben oder am Teller über das Essen streuen. Kräuter wie Oregano, Thymian und Rosmarin wiederum geben ihren Geschmack langsam ab, sie schmecken umso kräftiger, je länger du sie mitkochst.

So bleiben deine Kräuter schön frisch

Wenn du kein eigenes Kräuterbeet hast, kannst du viele Sorten auch im Bund kaufen. Einen frischen Bund solltest du in ein Glas mit etwas kaltem Wasser stellen, wie Blumen in eine Vase. Gut gewaschen, trockengetupft und in feuchtes Küchenpapier gewickelt oder in einem Frischhaltebeutel lässt sich ein Bund bis zu drei Tage im Kühlschrank aufbewahren. Bereits gehackte Kräuter verbrauche gleich oder friere sie ein.

Hast du das gewusst?

In früheren Zeiten wurden Kräuter auch als Medizin verwendet, daher kommt der Spruch „Gegen alles ist ein Kraut gewachsen“. Salbei soll zum Beispiel gegen Entzündungen im Hals helfen, Fenchel den Magen beruhigen. Pfefferminze soll bei Kopfweh helfen und Thymian soll gut gegen Husten und Schnupfen sein.
B wie Banane
Die gelbe, gebogene Frucht schmeckt süß und ist weich. Sie gibt schnell Energie und ist somit ein perekter Snack für zwischendurch.

Gelb und krumm

Bananen sind Südfrüchte und brauchen Wärme, um zu gedeihen. In tropischen Ländern werden sie täglich geerntet und dann meist mit Schiffen zu uns nach Europa gebracht. So können wir Bananen das ganze Jahr über kaufen. Bananen wachsen in großen Büscheln an einer Staude. Ein Büschel wächst in sogenannten "Händen" mit jeweils zehn bis zwanzig "Fingern". Man nennt das so, weil ihre Wuchsform daran erinnert.

Alles Wissenswerte über Bananen!

Ideale Zwischenmahlzeit

Nicht nur weil sie so gut schmeckt, ist die Banane ein toller Snack. Dank ihrer robusten Schale lässt sie sich prima als Jause mitnehmen und dann unkompliziert ohne Waschen verspeisen. Bananen enthalten für den Körper wertvolles Kalium, Magnesium, Vitamine und Ballaststoffe. Sie liefern dir auch rasch die notwendige Energie für Bewegung und Sport. Mit einer Banane hast du Kraft für etwa eineinhalb Stunden Sport und Spiel!

Bananen verändern beim Nachreifen ihre Farbe

Bananen werden grün geerntet. Beim Verkauf sind sie meist schon hellgelb. Wenn du sie dann bei dir zuhause hast, werden sie erst dunkelgelb und nach einigen Tagen braun. Je nach Geschmackswunsch lässt sich die Banane in fast allen Reifezuständen verspeisen: Die unreifen, grünen bis grüngelben Früchte enthalten viel Stärke. Sie schmecken noch leicht säuerlich und mehlig. Die Stärke wird langsam in Zucker umgewandelt, die Früchte werden gelb. Goldgelbe Bananen mit grüner Spitze sind angenehm süß und haben eine feine Konsistenz. Bei sehr reifen Bananen ist die gelbe Schale mit braunen Punkten übersät. Nun ist die Banane sehr weich und am süßesten!

Hast du das gewusst?

Noch grüne Bananen reifen schneller, wenn du sie neben schon sehr reife Bananen oder einen reifen Apfel legst. Das liegt an einem Gas mit dem Namen Ethylen, das die reifen Früchte bilden und welches das noch grüne Obst schneller reifen lässt. Wird das Obst abgedeckt, reift es noch schneller. Dann sammelt sich das Gas und wirkt noch intensiver.
K wie Karotte
Die orangeroten Rüben wachsen tief verwurzelt unter der Erde und gehören zu den beliebtesten Gemüsesorten.

Buntes Kraftpaket

In Karotten befindet sich der gelborange Pflanzenfarbstoff Betacarotin, auch Provitamin A genannt. Daraus stellt unser Körper Vitamin A her, das wichtig für das Knochenwachstum und die Sehkraft der Augen ist. Weil Betacarotin bei der Verdauung nur mit Fett aufgenommen werden kann, solltest du Karotten immer in Verbindung mit etwas Butter oder Öl essen.

Alles Wissenswerte über Karotten!

Knackige Wurzel

Es gibt weltweit mehr als 500 Karottensorten, darunter weiße, gelbe, violette, lange, dicke und sogar runde. Die bekannteste Karotte ist orange und länglich. Als Wurzelgemüse gehören Karotten zu den Rüben. Karotten sind lagerfähig, also lange haltbar. Die frische Ernte gibt es im Frühling und Sommer.

Hast du das gewusst?

Manchmal kommen Karotten krumm oder mehrfach geteilt aus der Erde. Was oft sehr lustig aussieht, entsteht dadurch, dass die Wurzeln beim Wachsen Steinen im Erdboden ausweichen. Jede Karotte ist wertvoll und ein kleines Wunder der Natur. Auch die außergewöhnlich geformten Stücke kannst du dir schmecken lassen! Sie werden bei BILLA unter dem Namen "Wunderlinge" angeboten, denn zum Wegwerfen wären sie viel zu schade!

Rekord: Die schwerste...

Karotte der Welt wog 9 kg, das entspricht etwa dem Gewicht von 60 Stück durchschnittlichen Karotten. Sie wurde in Großbritannien im Gemüsebeet von Peter Glazebrook geerntet.
C wie Clementine
Egal wie trüb das Wetter ist: Saftig-süße Clementinen schmecken nach Sommer!

Süsse Frucht für kalte Tage - Knallbunte Vitaminbomben

Isst du im Winter auch so gerne Clementinen? Perfekt! Denn diese orangefarbenen Früchte versorgen dich mit reichlich Vitamin C. Das kann dein Körper jetzt in der kalten Jahreszeit gut brauchen. Clementinen lassen sich auch besonders lange aufheben: Im Kühlschrank sind sie sogar über einen Monat haltbar.

Alles Wissenswerte über Clementinen!

Perfekter Snack

Clementinen kannst du gut mitnehmen, denn sie lassen sich ganz rasch schälen - viel einfacher als Orangen oder andere Zitrusfrüchte. Außerdem haben sie meistens keine Kerne.

Immergrüner Baum

Clementinen wachsen in warmen Ländern auf kleinen, immergrünen Bäumchen. Diese behalten ihre Blätter auch im Winter. Geerntet werden die saftig-süßen Köstlichkeiten von November bis Jänner.

Warum heisst sie so?

Die Clementine ist eine zufällige Kreuzung aus Mandarine und Orange. Der Leiter des ländlichen Waisenhauses von Messerghin/Algerien, Pater Clement, hat Anfang des letzten Jahrhunderts unter seinen Mandarinen eine besondere Frucht entdeckt und weitergezüchtet. Die Früchte bekamen später den Namen von Pater Clement: Clementinen.

Hast du das gewusst? Beeren mit dicker Haut

Wenn du in eine Clementine beißt, dann naschst du eine Beere. Zu dieser Gruppe gehören Zitrusfrüchten nämlich. Weil sie so eine dicke Schale haben, nennt man sie auch "Panzerbeeren".
B wie Birne
Nascht du gerne zwischendurch? Wie wäre es mit einer Birne?

Das Superobst - kernig und beliebt

Hast du schon einmal eine Birne in der Mitte durchgeschnitten? Wenn ja, hast du bestimmt gesehen, dass im Inneren ein Kernhaus mit Kernen ist, wie bei einem Apfel. Beide gehören zum Kernobst. Birnen waren schon vor vielen hundert Jahren bei den alten Römern und Griechen beliebt. Händler brachten die Samen aus Asien mit. Heute gibt es über 2.000 Birnensorten.

Alles Wissenswerte über Birnen!

Vitaminbomben

Birnen enthalten sehr viele Vitamine. Und sie sind besonders süß und saftig. Gerade deshalb werden sie aber leider schnell matschig. Am besten hebt man Birnen im Kühlschrank auf, dort halten sie länger.

Lernen mit der Birne

Pünktlich zum Schulbeginn im Herbst werden bei uns die Birnen reif. Das trifft sich gut! Denn die vielen Vitamine in den Birnen können deinem Gehirn beim Arbeiten helfen. Damit sind sie ein toller Pausensnack für die Schule.

Rekord: Die schwerste...

Birne der Welt hat fast 3 Kilogramm auf die Waage gebracht – so viel wie ein neugeborenes Baby! Geerntet wurde dieses Riesending in Japan.
K wie Kürbis
Egal ob goldgelb auf dem Teller oder beim Schnitzen: Kürbisse sind ein echtes Gute- Laune-Gemüse.

So ein Dickkopf - herbstlich köstlich

Wie schmeckt dir Kürbis am besten — als Suppe, als Gulasch oder gebraten? Kürbisse kannst du auf viele Arten zubereiten, da ist bestimmt etwas für dich dabei. Das ist auch gut so, denn Kürbisse enthalten viele Vitamine.

Alles Wissenswerte über Kürbis!

Jedes Jahr neu gesät

Hast du schon einmal gesehen, wie Kürbisse wachsen? Sie liegen an langen Ranken auf der Erde, die im Winter dann absterben. Möchtest du im Frühling Kürbisse anbauen? Dann sammle jetzt Kerne und lagere sie den Winter über kühl, trocken und lichtgeschützt. Im April stecke sie in die Erde und halte diese dann feucht.

Gemüse aus Amerika

Weißt du eigentlich, woher der Kürbis kommt? Christoph Kolumbus brachte dieses Gemüse von seinen Entdeckungsreisen als Souvenir aus Amerika mit. Heute sind mehr als 850 Kürbissorten bekannt, aber nicht alle sind essbar.

SCHALE & KERNE... ÜBRIG BLEIBT NICHTS!

Kürbisse sehen nicht nur schön aus. Du musst auch kaum etwas wegwerfen:

Bei den meisten Speisekürbissen kannst du die Schale gekocht oder gebraten ruhig mitessen. Auch die Kerne kannst du verwenden: Bepinsle sie mit ein wenig Öl und röste sie eine halbe Stunde lang bei 190 Grad (Umluft) im Backofen. Schon hast du einen knusprigen Snack.

Rekord: Der grösste...

Kürbis der Welt wog 1.054 Kilogramm. Er zählte zur Sorte „Atlantic Giant“. Das ist englisch und bedeutet „atlantischer Riese“. Der Rekordkürbis wurde 2014 in der Schweiz gewogen.
Du bist hier:
Für deine Eltern: Um den bestmöglichen Service bieten zu können, verwenden wir Cookies. Indem diese Seite genutzen wird, erklärt sich der/die Nutzer/in mit der Verwendung von Cookies einverstanden.